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01 Juni 2011

Abtauchen in die Ostsee

Besonders für Kinder und Jugendliche gedacht ist eine neu geschaffene, gemeinsame Webseite der Meeresmuseen an der Ostsee. Virtuelle Besucherinnen und Besucher haben auf dieser gemeinsamen Plattform die Chance, die Welt unter Wasser und in den verschiedenen Museen in deutscher, aber auch in litauischer, englischer, polnischer und russischer Sprache kennenzulernen. Natürlich finden sich Informationen dazu, was es in den verschiedenen Museen zu sehen gibt, aber vor allem wird die (Wasser-)Welt der Ostsee verdeutlicht:
- im Bereich "Aquarium" werden Tierarten und Lebensräume vorgestellt, 
- im Bereich "Fragen" können Antworten auf interessante Fragen gesucht werden ("Warum tragen Matrosen Schlaghosen?" - "Können Frauen auch Piraten sein?")
- im Bereich "Wusstest Du?" werden Zahlen und Fakten zur Ostsee vorgestellt
- im Bereich "Geschenke" gibt es meeresdesignte Bildschirmschoner
- im Bereich "Malbücher" lassen sich Tiergrafiken bunt ausmalen
- und für den Bereich "Galerie" können Fotos vom Museumsbesuch eingeschickt werden, um sie hier allen zugänglich zu machen
- und, nicht zu vergessen, im Bereich "Spiele" gibt es vier Möglichkeiten, sich spielerisch mit der Meereswelt zu beschäftigen.

Gemeinsame Webseite BALTIC MUSEUMS

Wer sich weiter traut zum litauischen Meeresmuseum, findet dort immerhin - außer Litauisch - auch einige Infos in Englisch

19 September 2007

Hafenzufahrt Klaipeda jetzt sicherer

"Die Schifffahrt vor Litauen ist ein Stück sicherer geworden," so lautet das Resumee von Fregattenkapitän Detlef Schäfer, Kommandeur des Internationalen Minenabwehr-Verbandes "OPEN SPIRIT 2007", das jetzt seitens der Bundesmarine veröffentlicht wurde. "Gastland" war diesmal Litauen, und im Visier der Minensucher war in diesem Jahr ein Gebiet südlich der Hafenzufahrt Klaipeda.

Wieviele Munitionsrückstände aus dem 2.Weltkrieg dabei beseitigt werden konnte, darauf kommt es den Minenräumern laut Pressemitteilung gar nicht so sehr an. "Entscheidend aus Sicht der Minenabwehr ist, dass die internationale Seeschifffahrt, die Fischerei und die Touristikindustrie, diese Zahl erfährt: 90 Quadratseemeilen Küstenstreifen vor Litauen können als frei von Munitionsrückständen - und damit als sicher - gemeldet werden. Das ist der konkrete Erfolg.“

Derweil laden Umweltschützer in Deutschand für den 19.Oktober 2007 zu einem Symposium nach Kiel ein, um im Kreis von Fachleuten und Interessierten über alternative Methoden der Munitionsbeseitigung nachzudenken. "
Hohe Schalldrücke und explosionsbedingte Druckwellen, wie sie bei Munitionssprengungen auftreten können, führen bei Meeressäugern zu schwerwiegenden Verletzungen und Hörschäden," heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltung.

Pressemitteilung der Bundesmarine

Fotos "Open Spirit 2007"

Infos des Naturschutzbundes Deutschland zum Symposium am 19.10.07 in Kiel
Download des Veranstaltungsprogramms (PDF-Datei)

NAB'U-Meereschutz